MINT in Film und Foto

Klasse ab Klasse 7

Online oder Präsenz

Am Rande des Weltalls - digitales STRATOLab

Klasse ab Klasse 7

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Bildquelle: (c) zdi-Zentrum Köln

Filmschnitt mit Davinci Resolve

Klasse ab Klasse 7

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Hier finden Sie Details zu den Kursen und Angeboten.

Kurs-Nr. SF_01
MINT-Bereich(e) Physik, Technik
Berufs- und Studienfelder Kameramann/-frau, Film- und Fernsehproduzent*in bzw. Regisseur*in, Medientechniker*in. Ton- und Bildtechniker*in, Mediengestalter*in für Bild und Ton inkl. Tätigkeitsfelder Colorist und Postproduktion
Dauer (Zeitstunden) 14h, 2-tägig
Format Online oder Präsenz
Zielgruppe ab Klasse 7
empfohlenes Vorwissen keines
Material Voraussetzung

  • Präsenz: Eigenes Smartphone und Ladekabel
  • Online: Internetfähiger Computer mit Mikrofon und Webcam und ein eigenes Smartphone mit Ladekabel
Anzahl Teilnehmende max. 16
Kosten für die Schule keine Kosten für die Kursdurchführung (Förderung über BSO-MINT)
Sonstiges
Beschreibung Wie kommt eigentlich das Foto oder Video von der Kamera auf meinen Bildschirm? Gibt es einen Unterschied zwischen dem menschlichen Auge und einer Kamera? Welche „Kamera“ ist besser? Die Schüler*innen erhalten umfassende Einblicke in die Kameratechnik und verstehen wie Fotos und Videos durch Kameras eingefangen, verarbeitet und optimal bearbeitet werden können. Nach einer technischen Einführung und dem Kennenlernen der Möglichkeiten Fotos und Videos mit dem eigenen Smartphone und frei zugänglicher Bildbearbeitungssoftware auf die passenden Umgebungsbedingungen einzustellen, lernen die Schüler*innen Schritt-für-Schritt die physikalischen Effekte kennen. Sämtliche theoretischen Überlegungen werden dabei mit kleinen Übungen untermalt. Der Fokus am ersten Tag liegt vor allem auf Fotografie, am zweiten Tag auf  der Filmproduktion und der Erstellung von kleinen Videos und dem Festhalten von Effekten sowie optischen Täuschungen. Das Projekt an dem die Schüler*innen an den zwei Tagen in Kleingruppen arbeiten ist ein Film, in dem die besprochenen Phänomene und Unterscheide herausgestellt werden. Die Schüler*innen haben den Auftrag einen Film zu gestalten, das Thema ist dabei freiwählbar, wichtig ist, dass hier die Theorie mit der Praxis verknüpft wird. Das große Finale bildet ein Abschlussfilm zu einem von den Schüler*innen gewählten Thema. Die Jugendlichen erstellen einen Regieplan, setzen die Theorie der Filmproduktion um und entschließen sich gemeinsam für die gewählten Kameratechniken. Jede/r Jugendliche hat dabei den Auftrag Zuhause mit dem Smartphone die besprochene Sequenz (Film und Foto) abzudrehen und mit dem kennengelernten  Bildbearbeitungsprogramm zu bereinigen. Die Einzelnen Sequenzen der Kleingruppe werden zusammengetragen und zu dem geplanten Film zusammengefügt. Die Filme werden zum Kursende vor der gesamten Gruppe präsentiert und diskutiert.
Kurs-Nr. SF_02
MINT-Bereich(e) Physik, Technik
Berufs- und Studienfelder Ingenieur*in für Elektrotechnik, Geograph*in, Mechatroniker*in, Informatiker*in
Dauer (Zeitstunden) 20h (3-tägig)
Format Online oder Präsenz
Zielgruppe ab Klasse 7
empfohlenes Vorwissen keines
Material nicht benötigt
Anzahl Teilnehmende max. 30 TN
Kosten für die Schule keine Kosten für die Kursdurchführung (Förderung über BSO-MINT)
Sonstiges
Beschreibung Bei diesem Kurs bereiten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit den Dozent*innen einen Stratosphärenflug vor und führen diesen auch durch. Somit lernen sie wie NASA-Ingenieure zu denken. Die Schüler*innen erhalten eine Einleitung in das Projekt und die notwendigen Technologien. Schritt-für-Schritt werden die physikalischen und technischen Herausforderungen diskutiert, die die naturwissenschaftlichen Limitationen in 40.000 Meter Höhe mit sich bringen. So wird bspw. die Frage diskutiert, welche Materialien sehr leicht sind und dennoch gut isolieren, da in der Stratosphäre Temperaturen von bis zu -65°C herrschen. Weiterhin werden die Herausforderungen der Technik an die Mission diskutiert und es wird nach Lösungen gesucht. Im Mittelpunkt steht vor allem die Erarbeitung von Lösungsansätzen mit anschließender Diskussion zwischen den Projektteilnehmer*innen, um die optimale Lösung zu finden. Somit lernen die Schüler*innen, wie Ingenieure zu denken und Problemstellungen im Team zu bearbeiten. Weiterhin müssen komplexe Berechnungen durchgeführt werden, wie bspw. die optimale Heliumfüllmenge unter Berücksichtigung von Gewicht und Flugweite und unter Einbeziehung der Wetterlage. Zudem wird das Verständnis für die eingesetzte GPS-Ortungstechnik vermittelt und wie Satelliten funktionieren, sodass das GPS für die Ortung fehlerfrei genutzt wird. Weiterhin werden auch physikalische Inhalte behandelt: Warum ist der Temperaturtiefpunkt von -60°C bei ca. 19km Höhe und warum herrschen in 40km Höhe Temperaturen zwischen +2 und -5°C? Warum dehnt sich ein Wetterballon aus und platzt? Warum ist Helium leichter als Sauerstoff? Wie können wir die Flugroute vorausberechnen? Wie muss die Sonde mit dem Equipment optimal gestaltet sein, dass diese leicht und trotzdem stabil ist? Anschließend arbeiten die Schüler*innen an Ideen zur Konstruktion der Sonde und fertigen Zeichnungen und Modelle an. Das Team von Stratoflights wird unter Anleitung der Schüler*innen die finale Sonde bauen und dabei die Funktionsweise der einzelnen Elemente wie Datenlogger und Kamera erläutern. Während der gesamten Zeit sind die Teilnehmer an ihren Computern über das Programm „Clickmeeting“ in einem interaktiven Besprechungsraum anwesend, sodass man über Mikrofon, Kamera sowie Chat kommunizieren kann. Die Konstruktionspläne können bspw. über das Programm geteilt und damit für alle anderen Teilnehmer sichtbar gemacht werden.
Die Stratosphärensonde wird darauf aufbauend auf dem Flugplatz Bad Pyrmont gestartet. Über einen Livestream sind die Teilnehmer hautnah vom ersten Moment der Ankunft der Dozent*innen vor Ort dabei und machen „gemeinsam” die Sonde und den Wetterballon startklar. Nach dem Abheben des Wetterballons erhalten die Teilnehmer*innen einen Link zu dem GPS Tracker, sodass sie die Dozent*innen als Bergungsteam zur Landestelle lotsen können. Über den Video-Livestream sind die Teilnehmer*innen somit auch bei der Bergung der Forschungssonde am Landeort (Wald, Feld, etc.) direkt mit dabei. Die Teilnehmer*innen können sich nicht nur über das eigene Mikrofon melden und Fragen stellen, sondern auch über einen Chat der die ganze Zeit von einem weiteren Dozenten moderiert wird. Bevor die Dozenten sich auf den Weg zur Bergung machen, ermöglichen sie den Schüler*innen einen virtuellen Rundgang über den Flugplatz und hinter die Kulissen. Anschließend wird das Filmmaterial gesichtet, die Experimente ausgewertet und die gesammelten Messdaten interpretiert. Sämtliche Daten werden den Schüler*innen nach der Bergung geschickt. Leitfragen werden verteilt, die die Projekttage zusammenfassen und von den Schüler*innen in Kurzpräsentationen beantwortet werden müssen.
Die Schüler*innen erhalten die eigenen Videoaufnahmen vom Rande des Weltalls nach dem Projekt zum Download.
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